planetarium #123: Nachhaltig wirtschaften
In dieser Ausgabe von „Planetarium“ spricht Harald Schopf vom Kurhaus Schärding über die Gemeinwohlökonomie als alternatives Wirtschaftsmodell, außerdem geht es um ein Repair Café in Alkoven sowie um die Ausstellung „Bauernkrieg 1626“ im Linz.
Sendung vom 19. Mai 2026, 15.00 Uhr im Freien Radio Freistadt.
In dieser Sendung spricht Harald Schopf vom Kurhaus Schärding über die Gemeinwohlökonomie – ein Wirtschaftsmodell, das nicht nur auf Gewinn, sondern auch auf Fairness, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung setzt. Entwickelt wurde die Idee vom österreichischen Ökonomen Christian Felber. Österreich gilt als eines der Kernländer dieser Bewegung, die sich inzwischen europaweit verbreitet hat – von Deutschland bis Spanien beteiligen sich Unternehmen und Gemeinden. Auch das Kurhaus Schärding zählt zu den Vorreitern: Dort wurde eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt, die zeigt, wie stark ein Betrieb tatsächlich zum Gemeinwohl beiträgt. Das Modell ist nicht unumstritten, da die Umsetzung aufwendig ist und die Bewegung insgesamt noch eine Nische darstellt. Dennoch zeigt das Beispiel, dass Gemeinwohlökonomie in der Praxis funktionieren kann.
Foto: Sabine Traxler
Das Interview zum Nachhören
Im zweiten Teil der Sendung hören Sie ein Interview mit Tanja Kraska vom neuen Repair Café Alkoven/Wilhering.
Foto: Gruene OÖ
Zum Abschluss hören Sie bei planetarium die Eröffnungsworte von Alfred Weidinger, wissenschaftlicher Geschäftsführer der OÖ. Landes-Kultur GmbH, zur Ausstellung „Bauernkrieg 1626. Zwischen Geschichte und Fiktion“ im Linz. Diese wurde am 8. Mai 2026 feierlich eröffnet und läuft bis 7. Jänner 2027. Sie beleuchtet anlässlich des 400-Jahr-Jubiläums Ursachen, Verlauf und Folgen des oberösterreichischen Bauernkriegs von 1626.
Die ganze Sendung zum Nachhören

